Labor für Nachrichtentechnik
Räumlichkeiten
Lage:
Gebäude 7, Raum 103
Größe: 36 m2
Praktika
Die Praktika Nachrichtentechnik I und Hochfrequenz- und Schaltungstechnik
vertiefen den Stoff der Lehrveranstaltungen Nachrichtentechnik und Hochfrequenz- und Schaltungstechnik an Hand praktischer Versuche und Messaufgaben. Frequenz- und Zeitbereichsbetrachtungen erfolgen an modulierten und unmodulierten Signalen mit Hilfe von Oszillograf und Signal-(Spektrum-)analysator.
Komplexe Signale und Fernsteuerfunktionen sind Gegenstand eines Versuches, der mit Hilfe einer Satelliten-Empfangsanlage durchgeführt wird. Dazu verfügt das Labor über eine ferngesteuert drehbare Sat-Parabolantenne sowie weitere Antennen für den Empfang terrestrischer Funksignale.
Neben Untersuchungen an Kabeln zur praktischen Verdeutlichung der Leitungstheorie werden Lichtwellenleiter einschließlich der Laser und PIN-Diode experimentell behandelt, um deren praktische Handhabung und Eigenschaften kennen zu lernen.
Verschiedene Filtertechnologien im HF- und NF-Bereich sind miteinander zu vergleichen. Dabei stehen moderne Messmittel wie ein Vektorvoltmeter und ein Netzwerkanalysator zur Verfügung.
Aufgaben zur Schaltungstechnik, wie Stromversorgungs-, Filter- oder Verstärkerschaltungen, werden durch Rechnersimulation (Multisim 11) und praktischen Aufbau gelöst. Komplexe elektronische Schaltungen sind messtechnisch zu erfassen, zum Teil einzustellen oder abzugleichen und zu beurteilen.
Eine Mess- und Testeinrichtung zur Störfestigkeitsprüfung von Geräten der Informations-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik deckt auch den Bereich der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) ab und wird in einer normkonformen Störfestigkeitsuntersuchung innerhalb einer Abschirmkabine eingesetzt.
Grundsätzlich steht das Labor für Nachrichtentechnik mit seinen Wissenschaftlichen Mitarbeitern, dem betreuenden Professor und den umfangreichen Messhilfsmitteln auch für Praxisprojekte während des Studiums und für die Erarbeitung der Abschlussarbeiten zur Verfügung.









